Neuenburg, 30. April 2017 – Die erstmalig in dieser Form durchgeführten Volleyball Nachwuchsmeisterschaften der Kategorien U15 bis U23 sind am Sonntag mit den Finalspielen erfolgreich zu Ende gegangen: Mehr als 6‘800 Zuschauerinnen und Zuschauer und über 380 Spielerinnen und Spieler haben für eine unvergessliche Premiere im Schweizer Volleyball gesorgt. Nebst dem sportlichen Erfolg konnte das Organisationskomitee um OK-Präsident Philippe Enkerli auch finanziell eine ausgeglichene Rechnung präsentieren
 
Die neue Formel der Schweizer Meisterschaften mit der Zusammenlegung von vier Nachwuchskategorien an einem Turnierort wurde mit Spannung erwartet, zumal neben zahlreichen logistischen auch finanzielle Herausforderungen auf das Team von Philippe Enkerli warteten. Mit einem Budget von einer Viertelmillion hatten sich die Verantwortlichen von NUC (Neuchâtel Université Club) ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Nach vorläufigen Hochrechnungen sollte der Plan aufgegangen sein. „Dank unseren drei Hauptsponsoren Erdgas, Viteos und Tissot sowie unseren weiteren Partnern sollten wir am Ende des Turniers sogar einen kleinen Gewinn erwirtschaften“ sagte Philippe Enkerli am Sonntagnachmittag. Der 28-Jährige aus Bern und sein Team ziehen eine gelungene Bilanz der ersten Swiss Volley Junior Championship: „Die erste Ausgabe des Volley Final Four war ein tolles Volleyballfest für die ganze Familie! Die Stimmung in den Hallen war fantastisch und die Spiele hochstehend! Dank unseren zahlreichen freiwilligen Helfer konnten wir einen tollen Anlass erleben.“

Auch Anne-Sylvie Monnet, Direktorin Volleyball bei Swiss Volley, zeigte sich erfreut über das neue Format: „Neben dem jährlichen Cupfinal der Eliteteams gibt es nun einen zweiten Grossanlass in der Schweiz, der die Volleyball-Community an einem Wochenende an einem Turnierort vereint. Die Formel ist ein Schritt hin zu grösserer Professionalität und bietet sowohl den Spielerinnen und Spieler wie auch den Zuschauerinnen und Zuschauer eine attraktive Plattform im Nachwuchssport. Für die jungen Athletinnen und Athleten sind Spiele in diesem Rahmen zudem eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Leistungssport.“

Jo Gutknecht, Präsidentin von NUC, freute sich über die grosse Unterstützung innerhalb des Klubs: „Ein grosses Dankeschön geht an das Organisationskomitee, dessen Mitglieder fantastische Arbeit geleistet und damit die umfangreichen Anforderungen von Swiss Volley mit Bravour bewältigt haben. Mit hervorragenden Rahmenbedingungen haben sie den jungen Athletinnen und Athleten ermöglicht, sich voll und ganz auf ihre spielerischen Aufgaben zu fokussieren. Ein herzliches Merci auch an die Mitglieder von NUC, von den Ballkids bis zu den NLA-Spielerinnen, an die Sponsoren, an Freunde und Fans, an alle, die durch ihr Engagement als Freiwillige zum Erfolg der Final Four beigetragen haben.“

32 Teams haben am Samstag und Sonntag in der Neuenburger Kantonshauptstadt in Halb- und Finalspielen um die begehrten Medaillen der Kategorien U15 bis U23 gespielt. An zwei Turnieren im Februar und April hatten sich die 384 Spielerinnen und Spieler für den Saisonhöhepunkt in Neuenburg qualifiziert. Neben den sportlichen Wettkämpfen wurde auf der Esplanade zwischen Maladière und Riveraine auch ein attraktives Rahmenprogramm mit einer Active Zone, Essensständen (Food Trucks Village) und viel Musik geboten. Dabei wurden für einmal auch Zuschauerinnen und Zuschauer angelockt, die Volleyball nicht regelmässig verfolgen. Einmal mehr standen so Neuenburg und der Neuchâtel Université Club im Zentrum von Topleistungen, fantastischer Stimmung und viel Leidenschaft.